26.9.13

Pflanzen- und Samentauschmarkt

Das Gartehag-Team Bussnang führt am 2. November wiederum zusammen mit der Winterkleiderbörse des Landfrauenvereins die beliebte Pflanzentauschbörse durch.

Hier gehts zum Gesamt-Flyer   *KLICK*


Chömed Sie au? Mir freued üs!

Ihres Gartehag-Team

Das Gartehag-Team in der Thurgauer Zeitung

In der Thurgauer Zeitung wurde über unsere Aktion "Ernteberge" berichtet. 
Hier gehts zum ganzen Artikel: *KLICK*

15.8.13

Natürliche Pflanzenschutzmittel....



....gegen Pilzkrankheiten wie Mehltau, Krautfäule, 
Rost, Monilia

Wir brauchen Tees, Brühen oder Güllen. Güllen sind eine ziemlich stinkende Angelegenheit, welche mind. 1 – 4 Wochen Zeit benötigen. Sie sind sehr wirksam und meistens 1 : 10 zu verdünnen und im gleichen Verhältnis anzusetzen wie Brühen.  Brühen und Tee’s sind schneller gebrauchsfertig und geruchsärmer.  Als Vorbeugung wird mind. 2 x im Abstand von 10 Tagen an einem trockenen, sonnigen Tag,  die ganze Pflanze fein besprüht (Rückenspritze, Handspritzer …). Dies am besten morgens, sobald der Tau weg ist und die Sonne noch nicht all zu heiss (bis ca. 11.00) – Bei akutem Befall braucht es meist den täglichen Einsatz bei günstigem Wetter. 

Zwiebelschalenbrühe
50 – 100 gr. braune Zwiebelschalen mit 10 Liter heissem Wasser übergiessen, dann mind. 5 Tage stehen lassen
Knoblauch-Kaltwasser-Auszug
Ca. 100 gr. Knoblauch mit der Presse zerquetschen, in 1 Liter kaltes Wasser geben und ca. 24 Std. stehen lassen. 1 : 5 verdünnen
(mit diesem Mittel habe ich schon Krautfäule an den Tomaten gestoppt bis zum Saisonende)
Ackerschachtelhalm-Brühe (auch bei Gurken, Mosaikvirus …)
1 kg frisches oder 150 gr. getrocknetes Kraut in 10 Liter Wasser kalt ansetzen. Ca. 24 Std. stehen lassen und dann ca. 10 Minuten lang kochen, erkalten lassen, 1 : 4 verdünnen
Diese Brühe mische ich gerne in die Brennessel-Gülle, so habe ich ein Kombipräparat. 

Geben Sie den Naturspritzmitteln eine Chance !
messbaren Erfolg wünscht Ihnen Doris Guhl vom Gartehag-Team

17.1.13

Weidenflechtkurs 2013

NEWS: Auch unser Kurs 2014 ist bereits ausgebucht, da sich soviele Interessenten vom letzten Jahr auf die Warteliste setzen liessen. Diese wurden nach Eingangsdatum behandelt. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt auf 10 Personen. Wir bitten Sie um Verständnis!

Ihres Gartehag-Team 





Erdmischungen




Der nächste Frühling kommt bestimmt........

..... erinnern Sie sich noch an die August-Ausgabe ?  Da war die Rede von den vielen Spezialerden die es im Fachhandel gibt. Ist das wirklich notwendig?  

Für unsere Töpfe und Kistli brauchen wir nicht mehr als guten, reifen Kompost, Erde vom Gartenbeet und ein wenig Hornspäne als Langzeitdünger. Muss das Gemisch etwas leichter und wasserdurch-lässiger sein, kann etwas Sand beigemischt werden.

Mischverhältnis :   5 Schaufeln Gartenerde
                               2 Schaufeln reifer Kompost
                               1 Handvoll Hornspäne / ev. 1 Schaufel Sand

Alles sehr gut durchmischen ( 2 - 3 mal umschaufeln )

Wer über zu wenig Material verfügt kann auf einer Wiese aufgestossene Maushügel abtragen. Zuerst den Besitzer der Wiese kontaktieren ! Sehr lockeres und leichtes Material findet sich in den Randzonen zum Riet. Aber bitte nicht im Naturschutzgebiet ! Erde durchsieben oder genau kontrollieren, damit nichts Unerwünschtes in den Garten eingeschleppt wird ( Graswurzeln, Werren )

Diese Mischung ist für fast alles in unseren Gärten zu gebrauchen. Natürlich gibt es ein paar wenige Ausnahmen wie z.B. Moorbeete oder Heidelbeeren.  Aber auch hier können Sie statt gekauften Torf, auf eine Alternative zurückgreifen.  Bestehende Moorbeete muss man nicht zwingend mit torfhaltiger Moorbeeterde auffüllen, ebenso gut sind Abfälle von Nadelbäumen wie Rindenhäcksel und Nadelkompost, die man zum Mulchen der Moorbeete verwendet. Wer eigenen Wald besitzt, kann Rindenabfälle vorkompostieren und nach guter Ablagerung wie Moorbeeterde verwenden.

Viel Freude im neuen Gartenjahr !          

Ihr Gartehag-Team